Indiewohnzimmer

Ein Lebenszeichen aus der Corona-Pause

Das Konzert-Jahr 2020 wollten wir etwas ruhiger angehen. Aber so ruhig dann auch wieder nicht. Am 15. März wollten wir mit einem Bunkerkonzert starten. Doch bereits im Februar – also ziemlich genau vor einem Jahr – zeichnete sich ab, dass die heraufziehende Pandemie wohl auch für uns Einschränkungen bringen würde. Wie hart und wie lang, das haben wir aber nicht geahnt. Und so haben wir nicht nur das Bunkerkonzert abgesagt. Sondern auch alle bis in den Dezember hinein gebuchten Wohnzimmerkonzerte. Dass wir heute, zwölf Monate später, immer noch keine Konzerte würden veranstalten können, das hätte man auch damals bereits aus Wellengrafiken herauslesen können. Richtig vorstellen konnten wir uns das aber nicht.

Viele Ideen, aber noch keine Planungen

Inzwischen sind wir alle schlauer und wissen, dass uns das Virus noch lange beschäftigen wird. Deshalb machen wir aktuell auch keine Planungen oder Buchungen. Viele Ideen hätten wir schon. Wir sind jedenfalls wild entschlossen, den Konzertbetrieb wieder aufzunehmen. Aber unsere Wohnzimmerkonzerte können wir nicht coronakonform gestalten. Weder durch Abstandsregeln, noch durch ein ausgefeiltes Hygienekonzept. Insofern sind für uns Übergangsregelungen, die professionelle Veranstalter mit großem Aufwand vielleicht im Laufe des Jahres umsetzen können, keine Option. Rechnen wir also damit, dass es im Indiewohnzimmer leider noch eine ganze Weile ruhig bleiben wird.

Künstler unterstützen

Diese Zeit können wir aber alle dafür nutzen, Künstler zu unterstützen. Sie leiden unter der Pandemie mit am heftigsten. Sei es durch eine Spende an die Künstler:innen-Soforthilfe, das Kaufen von Merch und Tonträgern oder die Beteiligung an Crowdfundings. Viele Künstler haben hier tolle Dinge auf die Beine gestellt. Bitte tut dies, wenn es euch möglich ist.

Sobald sich bei uns etwas tut, erfahrt ihr es hier zuallererst. Und in unserem Newsletter. Bis dahin: bleibt gesund!

(Das Bild zu diesem Beitrag stammt vom Konzert der Rememberables im Mai 2018. Man könnte es auch “Die Ruhe vor dem Sturm” nennen. Wie es wenige Stunden später abging, seht ihr im Video. Und so stellen wir uns den Unterschied zwischen der Corona-Ruhe und unserem zukünftigen Konzertbetrieb vor 😉 )